Summer School Denkmalpflege
Die Summer School Denkmalpflege ist ein einwöchiger interdisziplinärer Workshop, der jährlich Studierende und Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Denkmalpflege zusammenbringt. Ziel ist es, gemeinsam zukunftsfähige, bewahrende Nutzungskonzepte für historische Bauwerke zu entwickeln und praxisnahe Einblicke in denkmalpflegerisches Arbeiten zu geben.
Hintergrund
Die Veranstaltung reagiert auf den zunehmenden Fachkräftemangel in der Denkmalpflege. Sie bietet zukünftigen Fachkräften die Möglichkeit, historische Handwerkstechniken kennenzulernen, anzuwenden und sich untereinander zu vernetzen. Langfristig soll sie den Weg für einen Studiengang Denkmalpflege in Baden-Württemberg ebnen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes um junge Nachwuchskräfte zu verbessern.
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aus den Fachrichtungen Architektur, Kunstgeschichte, Konservierung und Restaurierung, Archäologie, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie an Restauratorinnen und Restauratoren des Master Professional für Restaurierung im Handwerk.
Ablauf und Inhalte
Die einwöchige Summer School findet an historischen Orten statt, die selbst Gegenstand der Denkmalpflege sind. Unter fachkundiger Anleitung von Expertinnen und Experten arbeiten die Teilnehmenden in interdisziplinären Gruppen an konkreten Projekten vor Ort.
Das Programm umfasst Vorträge, praktische Erfassungen, bauforscherische Untersuchungen sowie die Auswertung von Archivalien. Die Ergebnisse werden in gemeinsamen Präsentationen vorgestellt und diskutiert. Durch die enge Zusammenarbeit und den intensiven Austausch vor Ort entsteht ein lebendiges Lernumfeld, das fachliches Wissen und kreatives Denken verbindet.
Veranstalter und Kooperationspartner
Initiator der Summer School Denkmalpflege war das denkmalnetzBW e.V. Die Summer School wird veranstaltet von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK) in Kooperation mit dem denkmalnetzBW e. V., dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, dem Institut für Architekturgeschichte (ifag) der Universität Stuttgart, dem Institut für Kunst- und Baugeschichte (IKB) am Karlsruher Institut für Technologie und dem Institut für Europäische Kunstgeschichte (IEK) der Universität Heidelberg.


